Druck - Fachbegriffe A-Z
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A
ACII
American Standard Code for Information Intercange
ist die USA-Variante von ISO 646, wurde 1967 veröffentlicht und ist die Grundlage für spätere Zeichensätze und -kodierungen. Beim ASCII handelt es sich um eine
7-Bit-Zeichenkodierung mit 128 Zeichen, wovon 95 druckbar und 33 nicht druckbar sind. Die letzte Aktualisierung erfolgte 1986.
Altarfalz
Der Altarfalz, seltener auch Fensterfalz genannt, verdankt seinen Namen der Ähnlichkeit zu dreiteiligen Flügelaltären in Kirchen. Bei dieser Form des Parallelfalzes werden die äußeren Teile des Falzbogens ohne Überlappung nach innen gefalzt. Der Altarfalz hat sechs Seiten, ein zusätzlicher Bruch in der Bogenmitte ergibt den achtseitigen Altarfalz.
Quelle: Wikipedia
B
Berliner Format -> siehe Papierformate (Zeitungsformat)
Brief
Ein Brief ist eine auf Papier festgehaltene Nachricht, die meist von einem Boten übermittelt wird und eine für den Empfänger gedachte persönliche Botschaft enthält.
Quelle: Wikipedia
Briefpapier
Briefpapier (auch Postpapier) ist satiniert, geleimt und meistens holzfrei. Diese Papiere müssen mit Tinte gut beschreibbar sein und haben ein Flächengewicht zwischen 70 und 120 g/m2.
Quelle: Wikipedia
Broadsheet -> siehe Papierformate (Zeitungsformat)
C
Collateral
gedrucktes Begleitpapier wie zum Beispiel Flyer, Plakate und Broschüren
Collaterals on demand
heißt nicht nur schnell, sondern auch sehr flexibel zu produzieren. Man spart die Kosten für teure Lagerhaltung bereits gedruckter Materialien und druckt nur für den kurzfristigen Bedarf. Das hat den großen Vorteil, dass man inder nächsten Auflage Änderungen vornehmen kann und somit immer aktuelles Material verwendet. Darüber hinaus kann man durch ein Auflagensplitting regionale Besonderheiten in der Kommunikation berücksichtigen. Zum Beispiel Namen, Adressen und Angebote der Vertriebspartner vor Ort lassen sich problemlos in die Broschüren eindrucken, aber auch in der Bildsprache kann man den Kunden gezielt erreichen.
D
Digitaldruck
Digitaldruck bezeichnet eine Gruppe von Druckverfahren, bei denen das Druckbild direkt von einem Computer in eine Druckmaschine übertragen wird, ohne dass eine statische Druckform benutzt wird. Bei dem Drucksystem handelt es sich meist um ein elektrofotografisches Drucksystem wie einen Laserdrucker, der für hohe Auflagenzahlen konstruiert ist. Auch andere Verfahren finden Verwendung, beispielsweise Tintenstrahldruck für großformatige Plakate und Poster.
Quelle: Wikipedia
DIN
Die Standardgrößen für Papierformate (siehe Papier) in Deutschland sind die vom Deutschen Institut für Normung (DIN) 1922 in der DIN-Norm DIN 476 festgelegten Formate.
DIN A1: 594mm x 841mm
DIN A2: 420mm x 549mm
DIN A3: 297mm x 420mm
DIN A4: 210mm x 297mm
DIN A5: 148mm x 210mm
Duplexdruck
Duplexdruck nennt man den Vorgang, bei dem gleichzeitig oder in zwei Schritten Vorder- und Rückseite eines Mediums bedruckt werden.
E
F
Falzen
Falzen bedeutet im buchbinderischen Bereich das Knicken/Falten von Papier mittels eines Werkzeugs. Dies geschieht handwerklich mit einem Falzbein oder maschinell mittels einer Falzmaschine.
Flyer
Meist gestrichenes Bilderdruckpapier in kleinen oder mittleren Formats (üblich DIN A5 oder DIN A6, selten auch DIN A4, meist 170 bis 300 g/m²) wird mehr oder weniger aufwändig gestaltet (beispielsweise: abstrakte farbige Muster, Figuren im Comic-stil oder Graffiti im Farbdruck selten mit Schmuckfarben, da Schmuckfarben teuer sind). Häufig bildet ein Logo die Mitte oder den Kopf des Flyers.
Grundlegende Informationen werden im Text wiedergegeben (z. B. am Rand oder in hervorgehobenen Stellen des Hintergrunds), etwa: Ort, Datum und Zeit wie auch Beschreibungen, Eintrittspreise bei Veranstaltungen, Preise für Speisen und Getränke als Preisliste zum Mitnehmen.
Quelle: Wikipedia
Frankierung
Mit der Frankatur werden die Bestandteile des Beförderungsvertrages bezeichnet, die zwischen Auftraggeber und Beförderer festlegen, wer die Kosten für die Beförderung einer Sendung trägt. Zusätzlich gibt die Frankatur Hinweise auf den Ort der Verbringung.
Quelle: Wikipedia
G
H
I
Infopost
siehe Mailing
J
K
Kuvertiersystem
Kuvertiersysteme sind Maschinen, die Briefe in Briefumschläge kuvertieren. Dabei wird die Anlage über Steuerzeichen, so genannte OMR-Codes (OMR: Optical Mark Recognition), Barcodes oder DataMatrix Codes gesteuert. Diese findet man in der Regel zwischen der Abheftlochung auf der linken Seite der Dokumente.
Quelle: Wikipedia
L
Laminieren
Das Laminieren bezeichnet das Verbinden einer dünnen, oftmals folienartigen Schicht mit einem Trägermaterial mittels eines Klebers. Der Begriff lamina steht lateinisch für Schicht und findet sich auch im Laminat.
Ein bekanntes Beispiel ist das Laminieren von Dokumenten mittels eines Laminiergeräts.
Quelle: Wikipedia
Lettershop
Lettershop ist ein Unternehmen, das ein Mailing (Werbebrief) oder andere personalisierte Sendungen be- und verarbeitet, zur Übergabe an die Post.
Im Lettershop werden die zu personalisierenden Bestandteile eines Mailings mittels Laserdruck- oder Ink-jet-Verfahren beschriftet (adressiert).
Zusätzlich werden im Lettershop die einzelnen Bestandteile in die Versandhülle kuvertiert oder in Folie (meist bei Katalogen) eingeschweißt. Dies geschieht mit automatisierten Kuvertier- oder Einschweißmaschinen, in denen die einzelnen Bestandteile zusammengesammelt werden. Moderne Abgleichsysteme ermöglichen die Verarbeitung mehrerer personalisierter Teile, die durch aufgedruckte Nummern oder Bar-Codes abgeglichen werden.
Die Personalisierung erfordert den professionellen Umgang mit den Adressen, die der Kunde zur Verfügung stellt. Dabei ist wichtig, dass die Datenschutzbestimmungen eingehalten werden.
Der Lettershop übernimmt auch die "postalische" Vorarbeit, in dem Adressen portooptimiert werden, Adressenabgleiche stattfinden oder auch die postalische Bereinigung von fehlerhaften Adressen durchgeführt werden.
Quelle: Wikipedia
M
Mailing
Bei einem Mailing oder einer Drucksache handelt es sich um eine persönlich adressierte, massenhaft vervielfältigte Briefsendung. Mailings sind z. B. Werbebriefe, Einladungen, Informationsschreiben, Bestellhefte und Versandhauskataloge.
Das Mailing ist ein heute weit genutztes Instrument, um bestimmte Kunden- und Zielgruppen kostengünstig, schnell, zuverlässig und persönlich zu erreichen. Es ist das klassische Werbemittel im Direktmarketing.
Quelle: Wikipedia
N
Newsletter
Als Newsletter (engl. für Mitteilungsblatt, Verteilernachricht oder Infobrief) wird ein (meist elektronisches) Rundschreiben, ein Rundsenden, bezeichnet. Newsletter werden durch Kirchen, Vereine, Verbände und Unternehmen herausgegeben, um ihre Mitglieder, Kunden oder Mitarbeiter über interessante Neuigkeiten zu informieren.
Quelle: Wikipedia
Nordisches Format -> siehe Papierformate (Zeitungsformate)
Nuten
Nutung beziehungsweise Nuten bedeutet in der Druckweiterverarbeitung das Heraustrennen eines Materialspans aus einem dicken Karton oder aus Pappe, um ein Umlegen bzw. Biegen des Werkstoffes zu ermöglichen oder zu vereinfachen.
Das Nuten verhindert das Platzen oder Brechen des Werkstoffes beim Umlegen bzw. Falzen.
Quelle: Wikipedia
O
Onlinedruck
Unter Onlinedruck versteht man das internetgestützte Bestellen und Auslösen von Druckaufträgen. Der eigentliche Druck wird dabei nicht online ausgeführt, wie man dem Wort nach vermuten könnte. Jedoch werden alle drucktechnischen Parameter abgefragt und durch eine Online-Kalkulation erhält der Interessent sofort seinen Angebotspreis. Möglich wird dies durch Standardisierung von einzelnen Produkten.
Offsetdruck
Der Offsetdruck (engl. to set off bzw. offset für dt. absetzen bzw. Versatz) ist ein indirektes Flachdruckverfahren, das im Bücher-, Zeitungs-, Akzidenz- und Verpackungsdruck weit verbreitet ist. Er entstand aus dem Steindruck und beruht auf dem unterschiedlichen Benetzungsverhalten verschiedener Stoffe. Physikalische Grundlage ist die unterschiedliche Oberflächenstruktur der Druckplatte. Die druckenden Teile der Platte sind lipophil (ziehen Öle an, stoßen Wasser ab) und nehmen daher die Farbe auf. Der nicht druckende Teil der Platte ist hydrophil, zieht also Wasser an. Die so zuvor mit Wasser benetzten Teile nehmen daher keine Farbe auf, sondern nur der lipophile, druckende Teil. Indirektes Druckverfahren bzw. der Begriff „Offset“ bedeutet, dass nicht direkt von Druckplatte auf Papier gedruckt wird, sondern die Farbe erst über eine weitere Walze (Gummituchzylinder) „übergeben“ wird.
Quelle: Wikipedia
P
Papierformate
Zeitungsformate
Format | Abmesungen | |
|---|---|---|
01 | Broadsheet - Nordisches Format | 570 *400 mm |
02 | Broadsheet - Berliner Format | 470 * 400 mm |
03 | Tabloid (kompakt) - Nordisches Format | 400 * 285 mm |
04 | Tabloid (micro) - Berliner Format | 300 * 225 mm |
Print-On-Demand
Book-on-Demand (dt. Buch auf Bestellung, gelegentlich abgekürzt zu BaB) bzw. Print-on-Demand oder Abrufbuch (bis zum Print-to-Order-Vorgehen) ist ein seit Mitte der 1990er Jahre angewandtes Publikationsverfahren für Kleinstauflagen von Büchern und Druckschriften. Es basiert auf der Digitaldrucktechnik: Eine Druckvorlage liegt nur in elektronischer Form vor, Druckerzeugnisse werden dann erst unmittelbar nach der Bestellung produziert (im Gegensatz zum klassischen Offsetdruck).
Q
R
Robinsonliste
Die Robinsonlisten sind Schutzlisten mit Kontaktdaten von Personen, die keine unaufgeforderte Werbung erhalten wollen. Es gibt diese Listen für Briefpost, E-Mail, Mobiltelefon, Festnetztelefon und Telefax. Diese Listen werden von Branchenverbänden der Direktmarketing-Unternehmen sowie des Verbraucherschutzes geführt. Die in diesen Branchenverbänden organisierten Direktmarketing-Unternehmen verpflichten sich, dem Wunsch der registrierten Verbraucher nach Werbefreiheit nachzukommen und in keiner Form kommerziell Kontakt zu ihnen aufzunehmen. Der Eintrag in die Robinsonlisten ist grundsätzlich kostenlos.
Quelle: Wikipedia
S
Simplexdruck
beim Simplexdruck wird nur eine Seite des Blattes oder Bogens bedruckt. Werden Vor- und Rückseite bedruckt redet man vom Duplexdruck.
T
Tintenpatrone
Eine Tintenpatrone ist ein mit Tinte gefüllter Behälter, der in Tintenstrahldruckern eingesetzt wird und die für den Schreib- beziehungsweise Druckvorgang notwendige Tinte liefert.
Toner
Toner ist der vor allem in Kopierern und Laserdruckern verwendete, pulverförmige Farbstoff.
Tonerkatusche
Eine Tonerkartusche ist ein Bauteil von Elektrofotografie-Geräten wie Laserdrucker, Laser-Kopierern oder Laser-Faxgeräten.
Tonerkartuschen enthalten einen sogenannten Einkomponententoner und in der Regel auch die Entwicklereinheit, die bei einem Tausch gleich mit erneuert wird.
Quelle: Wikipedia
U
Unidirektional
In der Drucktechnik bei EDV-Druckern oder anderen ähnlichen Büromaschinen bezeichnet der Begriff auch eine Methode, bei welcher das Druckwerk nur bei der Bewegung von links nach rechts Zeichen auf das Papier druckt und auf dem Rückweg lediglich einen Wagenrücklauf vollzieht.
Quelle: Wikipedia
V
Vorausverfügung
Eine Vorausverfügung ist eine Anweisung an den jeweiligen Postverteiler, wie nicht zustellbare Post zu behandeln ist.
Seit dem 01.01.2011 gibt es bei der Deutschen Post AG hierzu das Produkt "premiumadress"
(siehe links Produkte -> premiumadress)
Nur für das Produkt Brief National gibt es noch folgende Vorausverfügungen im Klartext:
- "Nicht nachsenden"
- "Bei Umzug mit neuer Anschrift zurück"
Alle anderen Vorausverfügungen im Klartext, wie z.B. das häufig genutzte "Wenn unzustellbar, zurück!", haben somit keine Gültigkeit mehr und werden nicht umgesetzt.
W
Wickelfalz
Der Wickelfalz ist eine Form des Parallelfalzes, bei der zwei oder mehrere gleich breite Teile des Falzbogens ohne Richtungswechsel um ein Bogenteil gefalzt werden. Dadurch, dass die Falzung jeweils in die gleiche Richtung geht, ergibt sich die namensgebende Wicklung. Bei zwei parallelen Falzungen ergeben sich aus einem Falzbogen 3 Blatt bzw. 6 Seiten. Man spricht hier von einem Zweibruch-Wickelfalz. Ein Dreibruch-Wickelfalz ergibt 4 Blatt bzw. 8 Seiten usw.
Quelle: Wikipedia
Whitespace-Marketing
Das Whitespace-Marketing nutzt Weißräume auf für andere Zwecke gedruckte Schreiben für Werbebotschaften. Dieses könnten zum Beispiel Rechnungen, Kontoauszüge Kundeninformationsschreiben usw. sein.
X
Y
Z
Zeitungsformat -> siehe Papierformate
